WORKING MOM – yes we can!

Wir haben dieselbe Ausbildung, haben dieselbe Uni besucht – und trotzdem gibt es einen Unterschied zwischen uns.

Er ist ein Mann und ich eine Frau.

Na und? Na und trotzdem unterscheidet uns unser Gehalt, unsere berufliche Position und unsere Zukunftsaussicht.

Wie ich das meine?

Wir bewerben uns für denselben Job. Welche Fragen bekommt er nicht gestellt?

“Wie sieht’s bei Ihnen mit Kindern aus? Sie sind ja noch relativ jung ?”

“Ich bin mir sicher dass auch die Kinderplanung nicht weit entfernt ist?”

“Haben Sie Kinder? Wenn ja, wie alt sind diese?”

 

Natürlich müssen wir Frauen diese Fragen nicht beantworten. Es greift ja doch ins unsere Privatsphäre.

Aber ein Mann bekommt diese Frage selten bis gar nicht gestellt! Und warum?

Weil er nicht so lange ausfällt wie eine Frau. Er trägt das Kind nicht aus. Er bleibt auch nicht immer zu Hause wenn das Kind krank ist.

Oft fürchten die Arbeitgeber dass wir als Frauen eventuell früher in den Mutterschutz gehen müssen und dann noch länger ausfallen- und? wer soll uns in dieser Zeit ersetzen?

Im besten Fall sind wir ca. 3 Jahre zu Hause bei unserem Kind und sehen dieses kleine Wunder aufwachsen, weil es unsere Aufgabe ist, weil wir es lieben und weil Gott uns dieses große Wunder ermöglicht hat. Der Arbeitgeber muss also einen Ersatz für 3 Jahre suchen. Das heißt, er schult jemanden ein,und entlässt diese Person dann nach 3 Jahren?

In den meisten Fällen eben nicht.

Es ist natürlich viel einfacher nach einem jüngeren Ersatz zu suchen bei dem man zumindest für einige Jahre die Sicherheit hat, dass diese neue Arbeitskraft keine Kinder zur Welt bringt.

Mittlerweile ist es nicht erlaubt uns Frauen nach der Karenz direkt zu kündigen. Der Kündigungs- und Entlassungsschutz endet vier Wochen nach Ende einer Elternkarenz bzw. eines Karenzteiles oder der Elternteilzeit. Was hindert also den Arbeitgeber daran uns kurz nach diesen vier Wochen zu entlassen? Nichts! Und genau da liegt das Problem.

Wir sind im Jahre 2016 und ich bin der Meinung, dass sich noch einiges ändern muss um die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau halten zu können.

Oft werden Frauen für dieselbe Arbeit weniger bezahlt als ein Mann. Der Mann bringt ja das Geld nach Hause und wir Frauen sind abhängig vom Gehalt unserer Männer?!

Quatsch! Die Zeiten sind schon lange vorbei. Ich bin der Meinung dass wir Frauen uns mindestens (!) genauso gut selbst erhalten können wie Männer.

 

Betrachten wir das ganze von einer anderen Seite.

Fast jedes Paar egal ob Mann und Frau oder Frau und Frau oder Mann und Mann  – möchte an einem gewissen Punkt in Ihrer Beziehung ein Kind gemeinsam groß ziehen.
Ich denke das ist für viele absolut nachvollziehbar.  Man setzt nicht einfach so ein Kind in die Welt. Das ist mit viel Arbeit und vorallem LIEBE verbunden. Sollte das nicht etwas schönes sein?

Plötzlich wächst in einem ein Wesen auf – welches zur Hälfte aus mir selbst und zur anderen Hälfte aus dem Partner besteht. Wie dankbar man darüber sein kann, wird einem glaube ich, erst dann bewusst, wenn man selbst das Glück erfahren darf/kann. Ich selbst hatte das Glück noch nicht, konnte es aber vorallem durch meine Schwester erfahren. Wie glücklich einen ein absolut neues Wesen machen kann. Dieses Kind welches deine Stimme erkennt, dich anlacht und dir den schlechtesten aller Tage retten kann – einfach nur indem es existiert.

Wir beschweren uns tag täglich über die dümmsten, unnötigsten Dinge. Sollte dann solch’ ein Glück nicht eher “gefördert” werden?

Keine Frau auf der Welt sollte Angst um ihren Job haben. Keine Frau sollte, nur weil man eben eine Frau ist , auf irgendeine Art diskriminiert werden.

Bei uns in Österreich sind die meisten Führungskräfte von Großunternehmen – MÄNNER.

Viele Führungskräfte sind noch der Meinung, dass man bei Frauen BERUF und FAMILIE nicht unter einen Hut bringen kann.
Ich sage – BULLSHIT!

Wir sollten uns ein Beispiel an anderen Ländern nehmen!Norwegen zum Beispiel!

Im Jahr 2004 hat Norwegen als erstes Land alle staatlich kontrollierten Firmen dazu verpflichtet, in ihren Aufsichtsräten eine 40-prozentige Frauenquote einzuführen – WOW!

Ebenso gibt es in Norwegen für alle einen Rechtsanspruch auf einen geförderten Kindergartenplatz. Dazu gehören auch flexible Arbeitszeiten  -47 Prozent aller norwegischen Arbeitnehmer arbeiten auch von zu Hause aus. Bei Spitzenverdienern sind es sogar 60 Prozent.

Ich finde es traurig dass Probleme dort erschaffen werden wo absolut keine sein sollten.

Andere Länder schaffen es diesen Spagat zwischen Familie und Beruf kleiner zu machen. Das wünsche ich mir auch für Österreich, sowie jedes andere Land auch.

 

Wir Frauen können weitaus mehr als nur zu Hause sitzen und Essen kochen. Diese Zeiten sind schon lange vorbei. . .

Wir Frauen sind es doch die Multitasking am besten beherrschen oder? Neben dem Telefonieren mal eben Essen kochen, nach der Arbeit Zeit mit unseren Kindern zu verbringen, diese für den nächsten Tag vorbereiten und sich dann zu 100% auf unsere Arbeit konzentrieren – nicht zu vergessen- jeden Termin immer im Kopf zu behalten und dabei noch hübsch aussehen 😉

Ich wünsche mir dass Frauen im Beruf gleichgestellt werden wie Männer.

Das einzige was uns immer unterscheiden wird, ist unser Geschlecht und dabei sollte es auch bleiben.

Das Geschlecht sagt absolut nichts über meine Kompetenzen aus.

 

Wir Frauen können so viel mehr erreichen wenn wir wollen.

Die Frage Familie oder Beruf sollten wir uns nie stellen! Wir können beides.

Wir wollen nicht zwischen Karriere oder Kind entscheiden.

Also schämt euch bitte niemals für euer Geschlecht und kämpft weiterhin um eure Rechte.

Wir können wenn wir wollen – UND WIR WERDEN!

Denn wie sagt Queen B?

WHO RUN THE WORLD?

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